Cloud Vergleich

IBM Cloud Test

Das Unternehmen IBM ist bereits seit dem Jahre 1911 ein bedeutender Name auf dem Informationstechnik-Sektor. Die amerikanische Firma mit Hauptsitz im Staat New York ist eines der größten Unternehmen für Software, Hardware und Dienstleistungen der Welt. Mit der IBM Cloud bietet IBM nun auch verschiedene Lösungen zur Verwaltung und Speicherung von Daten in der Cloud. Angeboten werden private Cloudlösungen, Infrastructure as a Service (IaaS), Software as a Service (SaaS) und Platform as a Service (PaaS).

Produktangebot

Die Preis-Aufstellung der IBM Cloud ist nahezu unüberschaubar. Hier einen Überblick zu behalten ist kaum zu bewältigen. Das Rechentool von IBM hilft bei der Aufstellung der Kosten.

Produktbezeichnung Preis Besonderheiten
 Permanentspeicher   0,00012 Euro/GB/Stunde
 Anforderungen pro Million Input-, Outputanfragen   0,090 Euro  Wird erst berechnet, wenn der Kunde darauf hingewiesen wurde.
 Datentransfer bis einschließlich 10 TB  € 0,120 pro GB
 Datentransfer ab 10 TB bis einschließlich 50 TB  € 0,090 pro GB

Um die Kosten, beispielsweise für Infrastructure as a Service zu berechnen, bietet IBM ein Tool an. Dazu wird angegeben, welche Software-Images verwendet werden, wie groß die Maschinen sein sollen und wie lange diese aktiv sind. Außerdem wird ein Kapazitätspaket ausgewählt, das permanenten Speicher, Netzwerkzugang und Unterstützungsoptionen reserviert. Aufgrund dieser Angaben kann das Kosten-Tool von IBM monatliche Kosten schätzen. Das Tool klingt einfach zu bedienen, ist jedoch überaus aufwändig und verfügt über einiges an Lesestoff.

Bestellablauf & Ersteinrichtung

Die Bestellung der IBM Cloud ist, je nach Angebot Geschäftskunden vorenthalten. Hier kann bei IaaS beispielsweise zuerst der Modus der Nutzung gewählt werden. Es gibt die Möglichkeit Instanzen virtueller Maschinen ohne Reservierung zu nutzen oder Pakete mit reservierter Kapazität und bevorzugter Preisstruktur zu nutzen. Bei der reservierten Kapazität wird automatisch ein fixes Monatsentgelt errechnet, das beispielsweise für 64 CPUs mit 1,25 Ghz, 96 GB virtuellen Speicher und 9.500 GB Instanzspeicher 1.440 Euro kostet. Die tatsächlichen Nutzungskosten sind hier noch nicht mitberechnet.

Vertragsbedingungen

Vertragslaufzeit  Die Verträge mit IBM laufen 6 Monate oder 12 Monate

Sicherheit & Zugriffsmöglichkeiten

Zur Sicherung von Daten bei der Speicherung auf den Servern von IBM, wie auch bei der Übertragung werden einige Vorkehrungen getroffen.

Firewalls und IPS/IDS werden zwischen den den virtual Machines und dem Internet geschaltet. Mithilfe der Firewall ist eine hypervisor-basierte Isolation möglich. Optional ist die Isolation von Accountinstanzen durch VPN oder VLAN nutzbar. Ein regelmäßiges Patchen und Scannen von öffentlichen Images wird durchgeführt, während für private Images ein Patch-Server zur Verfügung steht. Private Images können nicht von unterschiedlichen Accounts der Cloud genutzt werden. Die Managementinfrastruktur umfasst die Abfrage von Webidentität und Passwort beim Zugriff auf Infrastruktur über Portal oder API. Die Server-Zentren entsprechen dem IBM-internen Sicherheitsstandard für Rechenzentren und Kunden können wählen in welchem Zentrum ihre Kapazitäten angelegt werden sollen.

Kundenservice

Für die US und Kanada ist eine Hotline vorgesehen. Das Team von IBM kann per E-Mail erreicht werden, außerdem wird auf der Website ein Formular zur Verfügung gestellt, um einen Rückruf zu erhalten.

Datenfreigabe

Zugunsten der Sicherheit wird auf manche Funktionen anderer Clouds verzichtet, wie das Teilen von Bildern.

Business

Das Angebot von IBM ist für fast alle Anforderungen anpassbar. Teilfunktionen wie man sie aus sozialen Netzwerken kennt sind nicht zu finden.

IBM Cloud Fazit

Die IBM Cloud ist nichts für Anfänger. Wer hier alles richtig machen möchte, der muss entweder gut Bescheid wissen oder sich an das Experten-Team von IBM wenden. Das Angebot richtet sich an mittelständische bis große Unternehmen, die die umfangreichen Möglichkeiten von IBM nutzen möchten.
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